Inline-WM in Nanjin (China) – Larissa Gaiser fährt erneut in die Top 10

Auch am 2. Wettkampftag konnte sich Larissa Gaiser vom TSuGV Großbettlingen mit Platz 6 im 15.000m Ausscheidungsrennen erneut in der Top 10 der Welt platzieren. Diesmal sogar als zweitbeste Europäerin.

Nach dem großen Regen kam die große Hitze mit hoher Luftfeuchtigkeit. Zumindest für die Europäer eher ungewohnt. Doch Gaiser scheint die Belastung gut wegzustecken.

Das Rennen war wieder sehr hochklassig und mit über 15 Nationen sehr gut besetzt. Zusammen mit Ihrer Nationalteam-Kollegin Angelina Otto musste sie immer wieder hart arbeiten, um sich im vorderen Feld zu platzieren und den Ausscheidungen zu entgehen. Kurz vor Schluss wurde das Rennen unheimlich schnell. Otto musste dem hohen Tempo dann Tribut zollen und schied als hervorragende 13. aus. Gaiser kämpfte bis zum Schluss und schied dann unglücklich in der letzten Ausscheidung gegen die Koreanerin Sujin Lee aus. Siegerin wurde die Kolumbianerin Daniela Mendoza vor der Koreanerin Sola Zun und der Italienerin Beatrice Fausti. Gaiser war nicht unzufrieden: „Das war mein bisher schnellstes Ausscheidungsrennen überhaupt und am Ende war einfach nicht mehr drin. Ich bin dennoch sehr zufrieden mit meiner Leistung.“ Nach Platz 6 am Vortag einen erneut hervorragende Leistung der Großbettlinger Sportlerin, die nun am Donnerstag und Freitag auf der Straße weitere Medaillen-Chancen hat.

Bereits am Vormittag schied sie unglücklich im Halbfinale über die 1.000m aus. Da nur die Sieger und die sechs Zeitschnellsten beider Läufe weiterkamen, reichte Platz 4 nicht aus. Am Ende fehlten zwei Zehntel.

Im Staffelvorlauf startete Gaiser gemeinsam mit Elisabeth Baier (Großenhain) und Angelina Otto (Gera). Die Staffel stand auf der Kippe, da Baier am ersten Wettkampftag schwer gestürzt war. Doch sie biss auf die Zähne doch am Ende schieden die 3 Mädels denkbar knapp aus.

Einmalig für Deutschland war wiedermal die 300m Sprint Goldmedaille von dem Groß-Gerauer Simon Albrecht. In einer Zeit von 23.784 sec gewann er hauchdünn vor Fernandez Ioseba (ESP – 23.870 sec) und Lepivert Gwendal (FRA – 23.897).

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